| | | | allgemeines | | | | Herzlich Willkommen zu Ihrem aktuellen aufrecht.de-Newsletter!
Die Börsen spielen verrückt, der Dollar geht
weiter durch die Decke. In Tibet eskalieren die Unruhen und
überschatten jede Vorfreude auf Olympia - der Dalai Lama droht
mit Rücktritt. Vor dem aktuellen Weltgeschehen, sind unsere
Neuigkeiten naturgemäß erschreckend unwichtig. Vorenthalten
möchten wir sie dennoch nicht. Unserer monatlicher Newsletter gibt wie immer nicht
alle Ergänzungen der letzten vier Wochen wieder. Dieses Mal ist es
uns allerdings besonders schwer gefallen, einige Dinge
rauszuschmeißen, so das der Newsletter diesem Monat besonders
prallgefüllt daherkommt. Bitte schauen Sie sich dennoch gern alles
an. Es lohnt sich. | | | | | | | | | | | | neues aus der Kanzlei
Das Wichtigste zuerst: Wir haben einen neuen
Mitstreiter und freuen uns, Herrn
Rechtsanwalt Daniel Elgert für unsere Kanzlei gewonnen haben zu
können. Zudem können wir wieder von einigen Veröffentlichungen
und Ereignissen berichten: 
Liveauftritt bei
"Volle Kanne" im ZDF zum Thema "Teure Musikdownloads
- Haften Eltern für ihre Kinder?" am 26. Februar 2008 Internetrechtskolumne
diesmal zur Frage "Worauf müssen Kinder achten, wenn Sie auf
Plattformen wie Spickmich.de ihre Lehrer bewerten?" im
Berliner Tagesspiegel am 22.
Februar 2008
Zur
Düsseldorfer Banken und Insolvenz- Affäre rund um die Stadtsparkasse
und die "maxfield-Pleite" waren wir an gleich drei Tage
im Nachmittags-magazin
"hallo deutschland" im ZDF am 20., 22. und 23. Februar
2008.
Gegenstand waren grundsätz-liche Erläuterungen zur Strafbar-keit
der Insolvenzverschleppung durch GmbH-Geschäftsführer, die eingeschränkte
so genannte Durchgriffshaftung auf GmbH-Geschäftsführer sowie
allgemeine Ausführungen zu den durch die BILD-Zeitung geäußerten
schweren Korruptions- Vorwürfen gegen Herrn Pooth und Sparkassemitarbeiter.
Auch zu den Kartellverfahren gegen Drogerieartikelhersteller waren
wir in der WDR
Lokalzeit vertreten.
Gegenstand waren hier Vorwürfe der illegalen Preisabsprachen auf
diesem hart umkämpfen Markt. In
der regelmäßigen Kolumne von Herrn Dr. Engels in der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung ging es um das Knacken von iPhones und um die
Haftung für ungesicherte WLAN-Netze.

Last but not least freuen wir uns noch über
einen Fachanwaltstitel.
Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer
Düsseldorf hat Herrn Rechtsanwalt Michael Terhaag aufgrund seiner
nachgewiesenen besonderen theoretischen Kenntnissen und praktischen
Erfahrung die Befugnis verliehen, die Bezeichnung Fachanwalt für
IT-Recht zu führen. Wir gratulieren!
| | | | | | | | | | | | | | | | Beiträge und aktuelle
EntwicklungenUrteilspruch
zum Thema Onlinedurchsuchung - Heimliches Ausspähen von
privaten Computern grundsätzlich möglich Die Entscheidung hat schon so sein bisschen etwas von dem
legendären Urteil zum Thema Sportwetten im Jahr 2006. Nicht
nur was den Medienrummel angeht. | Abmahnfalle
Verpackungsverordnung Verstöße gegen die Verpackungsverordnung sind
immer häufiger Gegenstand von wettbewerbsrechtlichen
Abmahnungen. Da nach wie vor viele Gewerbetreibende gar nicht
wissen, welche Pflichten sich aus der Rechtsverordnung
ergeben, haben wir das wichtigste einmal für Sie
zusammengefasst | Fehlerhafte
Abmahnung Geld zurück? Eine Abmahnung der besonderen Art: eine Internet-Userin wurde
von einem Tonträgerhersteller abgemahnt. Der Vorwurf:
Sie habe rund 700 mp3-Dateien zum illegalen download bereitgestellt. | Auto-Tuner
gegen Hersteller Nach der Entscheidung des OLG Köln dürfen Anbieter
von Zubehör ihre Produkte mit einer Abbildung des Hersteller-Fahrzeugs
bewerben dürfen. Dabei darf das ganze Fahrzeug inklusive
des Markenwappens gezeigt werden, da nur so ein Gesamteindruck
für den angesprochenen... | Musicals,
Werktitelschutz und Verwechslungsgefahr Mit einem markenrechtlich interessanten Fall hatte sich das
OLG Köln zu befassen. Dabei ging darum, dass der
Veranstalter einer Musikaufführung mit dem Titel „DIE NACHT
DER MUSICALS“ sich dagegen zur Wehr setzte, dass ein
Konkurrent unter dem Titel „GALANACHT DES MUSICALS“
vergleichbare Veranstaltungen durchführte. Beide
Veranstaltungen beinhalten die abendliche Aufführung von
Ausschnitten aus verschiedenen bekannten Musicals. | Ein
starkes und zweischneidiges Schwert: Der Gegendarstellungsanspruch
Nein, Günther Jauch hat keine Motoryacht... Zum Anspruch auf Abdruck einer Gegendarstellung in Presse
und Internet. Gerade in der Boulevardpresse soll es ja
manchmal vorkommen, dass Aussagen über Stars, Sternchen,
aber auch schon mal Otto-Normal-Verbraucher den Kern der
Wahrheit um Haaresbreite verfehlen. |
| | | | | | | | | | | | Interessante Urteile | | | | [markenrecht] Getunte
Fahrzeuge dürfen Schriftzug des Herstellers behalten
- OLG Köln, Urteil vom 31.10.2007, Az.: 6 U 13/07 Der Fahrzeughersteller als Markeninhaber kann von fremden
Tunern nicht verlangen, die Originalkennzeichnung von den
Fahrzeugen, in jedem Fall zu entfernen. Der Tuner darf nicht
nur die von ihm eingebauten Einzelteile, sondern auch das
veränderte Fahrzeug mit der sichtbaren Marke des Originalherstellers
in der Werbung abbilden, sofern er hinreichend deutlich macht,
dass es sich bei der beworbenen"Veredelung" nicht
um ein Angebot des Fahrzeugherstellers handelt. | Haftung
für weitgehend passende Keywords bei Google - OLG München,
Urteil vom 6.12.07, Az.: 29 U 4013/07 Hin und Her um Adwords Teil I in diesem Newsletter. Die Verwendung einer fremden Marke als Keyword für
eine sog. AdWord-Werbung in einer Suchmaschine stellt eine
kennzeichenrechtlich relevante Benutzungshandlung dar. Dies
sogar dann, wenn die Schaltung der Anzeige mit einem zum Schlüsselwort
"weitgehend passenden Keyword" erfolgte. | Keine
Markenverletzung durch Google-AdWords - OLG Frankfurt, Urteil
vom 26.02.2008, Az.: 6 W 17/08 Hin und Her um Adwords Teil II in diesem Newsletter. Die Verwendung einer fremden Marke als Keyword für
eine sog. AdWord-Werbung in einer Suchmaschine stellt keine
kennzeichenrechtlich relevante Benutzungshandlung dar, wenn
bei Eingabe der Marke in die Suchmaschine die durch das Keyword
angesteuerte Werbeanzeige als solche klar und eindeutig erkennbar
und von der Trefferliste getrennt dargestellt wird. Unter den Ziffer 1. genannten Voraussetzungen wird der
Inhaber der fremden Marke auch nicht gezielt behindert (§
4 Nr. 10 UWG). | Zur
Verwechslungsfähigkeit von Wortmarken mit englischen
Sprachbestandteilen - eylit ./. eyelikeit, Deutsches Marken
und Patentamt Beschluss v. 29.02.2008, Az.: 305 31 943.4 /
09 Die Eintragung
einer Marke kann gelöscht werden, wenn wegen ihrer Identität
oder Ähnlichkeit mit einer angemeldeten oder eingetragenen
Marke mit älterem Zeitrang und der Identität oder
Ähnlichkeit der durch die beiden Marken erfassten Waren
oder Dienstleistungen für das Publikum die Gefahr von
Verwechslungen besteht, einschließlich der Gefahr, dass
die Marken gedanklich miteinander in Verbindung gebracht werden. Zwischen der Wortmarke "eylit" und der "eyelikeit
besteht keine Verwechslungsfähigkeit. | |
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| | | | [urheberrecht] Keine
Prozesskostenhilfe wegen fehlender Erfolgsaussicht bei Mitstörerhaftung
für unverschlüsselten WLAN-Zugang - OLG Düsseldorf
Besch. vom 27.12.07 Az.: I-20 W 157/07 Wer ein WLAN ohne Passwortschutz einrichtet oder einrichten
lässt, kann bei hierüber begangene Rechtsverletzungen
als Mitstörer auf Unterlassung in Anspruch genommen werden.
Störer ist, wer in irgendeiner Weise willentlich und
adäquat-kausal zur Verletzung eines geschützten
Guts beigetragen und zumutbare Sicherungsmaßnahmen unterlassen
hat. Hierfür genügt, dass er willentlich einen Internetzugang
geschaffen hat, der objektiv für Dritte nutzbar war.
Ob die Urheberrechtsverletzungen von seinem Computer aus begangen
worden sind oder ob Dritte unter Ausnutzung seines ungesicherten
WLAN-Netzes auf seinen Internetzugang zugegriffen haben, ist
ohne Bedeutung. | Keine
Überwachungspflicht des Anschlussinhabers für Internetnutzung
durch Familienangehörige - OLG Frankfurt a. M., Beschluss
vom 20.12.2007, Az.: 11 W 58/07 Der Anschlussinhaber ist nicht verpflichtet Familienangehörige
bei der Nutzung des Internets zu überwachen. Ein Pflicht
die Nutzer zu instruieren und zu überwachen kann nur
dann bestehen, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen,
dass die Nutzer den Anschluss zu Rechtsverletzungen missbrauchen
könnten. | 1-Click-Webhoster
wird als Störer in Ansprch genommen - LG Düsseldorf,
Urteil vom 23.01.2008, Az.: 12 O 246/07 RapidShare, Anbieter eines 1-Click-Webhosters-Dienstes, ist
als Störer anzusehen und haftet für Urheberrechtsverletzungen
seiner User. Das Angebot des Dienstes eröffnet die Möglichkeit,
die streitgegenständlichen Werke als digitale Musikdatei
der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. RapiShare
stellt die Infrastruktur zur Verfügung, mit deren Hilfe
die eigentlichen Täter der Urheberrechtsverletzung ihre
Tat vollenden. |
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| | | | [wettbewerbsrecht] Haftung
des Merchants für Affiliate - LG Potsdam, Urteil vom
12.12.2007, Az. 52 O 67/07 Der Merchant haftet für Rechtsverstöße seiner
Affiliates (hier: unzulässige E-Mail-Werbung), da diese
als Beauftragte i.S.d. § 8 Abs. 2 UWG handeln. | Inhalt
der Spam-Mail für Wiederholungsgefahr nicht maßgeblich
- OLG Hamm, Urteil vom 16.10.2007, Az.: 4 U 91/07 Im Rahmen der Abmahnung wegen Zusendung unerwünschter
Werbemails kommt es für die Wiederholungsgefahr nicht
auf den Inhalt, sondern die Form der Mail an. Ausschlaggebend
ist die Belästigung durch die ungerechtfertigte email-Übermittlung. | "Änderungen
und Irrtümer vorbehalten. Abbildungen ähnlich"
im Werbeprospekt keine AGB - OLG Hamm, Urteil vom 29.11.2007,
Az: 17 U 91/07 Die Hinweise "Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Abbildungen ähnlich" in einem Reklameprospekt stellen
keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen dar. | Preisangabe
allein in AGB unzureichend - LG Hanau, Urteil vom 07.12.2007,
Az.: 9 O 870/07 Der Verbraucher muss nicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
nach Preisen suchen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die
AGB nicht auf der Angebotsseite selbst abgedruckt sind und
durch einen Link aufgerufen werden müssen. |
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| | | [allg internetrecht]
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| | | | [datenschutzR] Zulässigkeit
von Online-Durchsuchungen - BVerfG, Urteil vom 27.02.08, Az.:
1 BvR 370/07 & 1 BvR 595/07 Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs.
1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) umfasst das Grundrecht auf Gewährleistung
der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer
Systeme.
Die heimliche Infiltration eines informationstechnischen
Systems, mittels derer die Nutzung des Systems überwacht
und seine Speichermedien ausgelesen werden können, ist
verfassungsrechtlich nur zulässig, wenn tatsächliche
Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend
wichtiges Rechtsgut bestehen. | "spickmich.de"
Lehrerbewertung zulässig - LG Köln, Urteil vom 30.01.2008,
Az.: 28 O 319/07 Die Bewertung von Lehrern im Internet durch die Schüler
ist grundsätzlich zulässig, wenn es sich um Tatsachenbehauptungen
oder zulässige Meinungsäußerungen handelt.
Nicht zu beanstanden ist eine anonyme Bewertung durch die
Schüler, sowie die Nennung von persönlichen Daten
der Lehrer, wenn die Daten z.B. auf der Webseite der Schule
öffentlich zugänglich sind. |
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| | | | [sonstigesR] | | | | | |
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